Freunde bei Familia Austria

Dieses Kapitel unserer Netzseite gibt seriösen Vereinen und Initiativen mit ähnlicher Zielsetzung die Gelegenheit sich Ihnen vorzustellen. Alle Texte stammen von diesen Vereinen und Initiativen selbst.


GESELLSCHAFT FÜR GESCHICHTE DER JUDEN IN DER ČECHISCHEN REPUBLIK

Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechischen Republik

Die Společnost pro dějiny židů v České republice  / Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechischen Republik steht in der Tradition der von 1928 bis 1948 existierenden Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik, an deren Wiege der Historiker Prof. Dr. Samuel Steinherz (1857-1942) stand. Sie wurde 2001 gegründet, um u. a. die Fortsetzung des seit 1901 laufenden wissenschaftlichen Projektes "Germania Judaica" für die Jahre 1520 bis 1670 für die böhmischen Länder zu unterstützen. Daraus entstand das Projekt "Bohemia, Moravia et Silesia Judaica", das sich zum Ziel gesetzt hat, möglichst viele Dokumente aus dieser Zeit zur Geschichte der Juden in den böhmischen Ländern aufzuspüren, zu bearbeiten und zu edieren. Letzteres geschieht auf der Webseite www.bmsj.eu. Daneben werden sukzessive auch aus späterer Zeit stammende Verzeichnisse von Juden veröffentlicht.

Anschrift:
Společnost pro dějiny židů v České republice
Slovanské náměstí 8

CZ-612 00 Brno
Tschechische Republik
http://www.bmsj.eu
E-Mail-Adresse: sdzcr@BMSJ.eu

Kontakte:
Vorsitzender
Dr. Helmut Teufel
E-Mail-Adresse: h.teufel@gmx.net

Geschäftsführer
Mag. Pavel Kocman
E-Mail-Adresse: pavel.kocman@volny.cz


BÖHMERWALDMUSEUM WIEN

BÖHMERWALDMUSEUM WIEN (mit Erzgebirger Heimatstube)

Schon vor 1900 waren viele Bewohner des Böhmerwaldes, jener Grenzregion des Königreiches Böhmens, welche an Niederösterreich, Oberösterreich und Bayern grenzte, in die Reichshaupt- und Residenzstadt Wien gekommen – zum Teil wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten und besseren Bildungsmöglichkeiten, zum Teil aber auch aus Großfamilien, welche ihre Kinder zur Lehre oder „in den Dienst“ hierher schickten. Diese Böhmerwäldler, oft aus entlegendsten Gefilden stammend, liebten ihre angestammte Heimat über alles. Ihr Heimweh veranlasste sie, sich in Wien in einzelnen Heimatgruppen zu organisieren, wo sie ihre Traditionen, ihre Erinnerungen und ihr Gebräuche pflegten.

Der Zusammenbruch der Monarchie bedeutete für die Bewohner des Böhmerwaldes dann plötzlich ein Leben in einem neu gegründeten tschechischen Staat, wo der deutschsprachigen Bevölkerung immer mehr die Eigenständigkeit genommen wurde.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die deutschsprachige Bevölkerung des Böhmerwaldes auf Grund der Beneš-Dekrete der neu erstandenen Tschechoslowakischen Republik (ab 1945 vorerst in wilder Form, ab 1946 in „geregelten“ Bahntransporten) aus ihren Siedlungsgebieten im Böhmerwald vertrieben und so kamen wieder - diesmal aber ohne jeden sozialen und wirtschaftlichen Halt und ohne Hab und Gut, ihres Vermögens, ihrer Grundstücke, Häuser, Felder enteignet - unzählige Böhmerwäldler nach Wien, wo sie (vorerst auch politisch argwöhnisch beobachtet, später aber immer mehr bewundert) – am Wiederaufbau Österreichs mitwirkten.

Im Jahr 1949 wurde daher in Wien ein Heimatverein der Böhmerwäldler gegründet, welcher sich den Namen „Hochwald“ gab. Dieser Verein war ungemein rührig und verfolgte als wichtiges Ziel die Gründung einer Heimatstube oder eines Museums, in welchen der Böhmerwald auch in Wien eine würdige Erinnerungsstätte finden sollte (dieser Heimatverein hatte bis August 2009 Bestand).

Und so kam es am 11.November 1952 zur Gründung des Vereins „Erstes österreichisches Böhmerwald-Heimatmuseum“, welcher in einem Gasthaus in Wien 16 sein Museum eröffnen konnte. Grundstock dieses Museums war der Nachlass des Schriftstellers Paul Messner, der ein Neffe des Dichters Josef Messner gewesen ist. Auch standen weitere Nachlässe von Bewohnern des Böhmerwaldes zur Verfügung und so war eine gute Ausgangslage für ein Böhmerwaldmuseum gegeben. Die Gründer des Museums stammten damals sowohl aus der Gegend um Prachatitz (Prachatice), hier sei vor allem der erste Kustos und Schriftsteller Herbert von Marouschek erwähnt. Andererseits lag ein Schwerpunkt auf dem südböhmischen Raum um Gratzen (Nové Hrady). So war der erste Obmann des Museumsvereins Dr. Robert Teichl (Sohn von Anton Teichl, Heimatforscher und Domänendirektor bei Graf Buquoy). So war die gesamte Böhmerwaldregion bereits seit den Anfängen umfassend repräsentiert.

Schon im Jahre 1955 wurde das Böhmerwaldmuseum unter Denkmalschutz gestellt, 1957 konnte das 1000. Ausstellungsstück gezählt werden und 1960 erfolgte die Angliederung der Erzgebirger Heimatstube.

Das Jahr 1963 brachte die Gründung einer weiteren Böhmerwald-Heimatgruppe in Wien, den „Böhmerwaldbund“, welcher bis heute sehr erfolgreich für das Museum und seine Aufgaben tätig ist. Die rasche Zunahme an Exponaten erforderte 1967 den Bezug neuer Räumlichkeiten im 3. Wiener Gemeindebezirk in der Ungargasse 3 (nächst Bahnhof Wien-Mitte), wo sich das Böhmerwaldmuseum auch heute noch befindet.

Seit 1998 leitet Dr. Gernot PETER sehr erfolgreich und umsichtig das Museum, welches sich unter seiner Führung zu einer bereits weit über die Grenzen Wiens und Österreichs hinaus bekannten Fundgrube für Heimatchroniken, Böhmerwäldler Hausrat, Trachten, Glas- und Geschirr, Gemälde, Liedtexte und Noten, Landkarten, Gebetbücher, Heimatzeitschriften, Gegenstände des bäuerlichen Alltagslebens, Bücher bedeutender Böhmerwäldler Dichter und vieles anderes mehr entwickelt hat. Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Postkarten- und Fotosammlung, die über 10.000 Exponate umfasst und ein Zeugnis von der Besiedelungsgeschichte des Böhmerwaldes ablegt. Viele heute nicht mehr existente Ortschaften sind hier noch in alten Ansichten erhalten.

Ab dem Jahr 2002 wurde mit der schrittweisen Archivierung aller Bestände begonnen, wobei über 300 Archivschachteln befüllt sowie mehr als 350 Ordner mit Unterlagen über Dörfer, Städte, Schriftsteller und Persönlichkeiten sowie Schriftverkehr diverser Vereine angelegt wurden. Die Postkarten- und Fotosammlung wurde bereits zur Gänze digitalisiert, die Archivbestände ebenfalls digital erfasst. Im Jahr 2009 erfolgt die fotografische Dokumentation aller dreidimensionalen Ausstellungsgegenstände, so dass ab 2010 das Böhmerwaldmuseum Wien über ein nahezu vollkommenes digitales Archiv all seiner über 13.000 Exponate beherbergt. Jährliche Sonderausstellungen und überregionale Kooperationen mit tschechischen Kulturinstitutionen (Museen, Gemeinden, Vereinen) stellen derzeit und in Hinkunft die vorwiegende Aufgabenstellung des Museumsvereins dar. So konnten bisher bereits drei gemeinsame Ausstellungsprojekte in Außergefild (Kvilda), Krummau an der Moldau (C(eský Krumlov) und Gratzen (Nové Hrady) erfolgreich durchgeführt werden, weitere Aktivitäten, auch mit Unterstützung der Europäischen Regionalförderung, sind in Planung. Die Teilnahme an der ORF-Aktion „Lange Nacht der Museen“ ist bereits zur Tradition geworden.

Das digitalisierte Archiv und die große Bibliothek stellt nun mehr für interessierte Ahnen- und Familienforscher auch einen Anreiz zum Besuch dieses Heimatmuseums dar. Dr. PETER, privat selbst ein sehr erfolgreicher Ahnenforscher, steht hier sehr gerne für Auskünfte und Hilfestellung zur Verfügung (Datenbank mit mehr als 35.000 Einträgen). Das Museum ist jeden Sonntag von 9 bis 12 Uhr geöffnet, gegen Voranmeldung auch außerhalb dieser Öffnungszeiten.

Kontaktperson:
Dr. Gernot PETER

3420 Kritzendorf
Hirschengasse 14
Tel. 02243/37197

e-mail: Böhmerwaldmuseum Wien
homepage: http://www.boehmerwaldmuseum.at


MÄHRISCH-SCHLESISCHES HEIMATMUSEUM

MÄHRISCH-SCHLESISCHES HEIMATMUSEUM in Klosterneuburg (MSHM)

Aus einer Privatsammlung, die Frau Theuer-Krause in Wien 1., Singerstraße, ab 1918 betreute, entstand 1957 das "Erste Österreichisch-Schlesische Heimatmuseum". Der Anlaß zur Umbenennung in "Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum" (MSHM) im Jahre 1969 war die Ausdehnung des Sammelgebietes auf Nordmähren. 1973 übersiedelte das Museum in die "Rostockvilla" in Klosterneuburg/Niederösterreich. Klosterneuburg liegt etwa 10km donauaufwärts außerhalb Wiens.

Heute behandelt die Institution Geschichte und Kultur des ehemaligen Regierungsbezirkes Troppau mit den Heimatlandschaften Adlergebirge, Schönhengstgau, Nordmähren, Österreich-Schlesien, Kuhländchen und des Beskidenlandes mit den Städten Bielitz und Teschen.

Der Bestand gliedert sich in eine Bibliothek mit Büchern, Landkarten, Ansichtskarten, Zeitschriften und Dokumenten, sowie in eine volkskundliche Sammlung mit einer Fülle von Weihnachtskrippen, Bildern, Textilien, Geschirr und verschiedensten Alltagsgegenständen. Eine Trachtenstube, Bibliotheks- und Arbeitsraum, die Beskidenstube und ein großer Ausstellungsraum, in dem Sonderausstellungen zu besichtigen sind, komplettieren das Angebot. Das MSHM ist neben seiner Bekanntheit als Ausstellungshaus auch ein anerkanntes Dokumentationsarchiv, das vor allem zu Studien- und Recherchezwecken gerne besucht wird.

Adresse: A - 3400, Klosterneuburg, Schießstattgasse 2

Öffnungszeiten: Di. 10:00 bis 16:00, Sa. 14:00 bis 17:00, So. und Feiertags 10:00 bis 13:00.

Tel.: 0043 - (0)2243 - 444 287 zu den Öffnungszeiten, ansonsten 02242 - 52 03.

Mailadresse: information@mshm.at

Webseite: http://www.mshm.at


INTERESSENGEMEINSCHAFT AHNENFORSCHER LÄNDLE (IGAL)

IGAL – Interessengemeinschaft Ahnenforscher Ländle

Der Verein IGAL wurde 2002 gegründet und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem aktiven Verein von derzeit 146 Mitgliedern entwickelt. Gegründet von eine Gruppe Lustenauer gehören dem Verein heute mehr Mitglieder vor allem aus ganz Vorarlberg so wie allen umliegenden Ländern an. Deshalb hat der Verein auch im Februar des Jahres 2009 seinen Namen von Interessengemeinschaft Ahnenforscher Lustenau auf Interessen-gemeinschaft Ahnenforscher Ländle geändert. Regelmäßige monatliche Treffen mit regem Diskussionsaustausch, sowie diverse Fortbildungsmöglichkeiten und Präsentationen von Publikationen unserer Mitglieder bilden die Grundlage unseres Vereins. Zwischenzeitlich haben wir auch begonnen, vereinzelt Treffen in den einzelnen Regionen Vorarlbergs durchzuführen, um den Zusammenhalt der Ahnenforscher aus dem ganzen Lande zu stärken. Ergänzt werden unser Aktivitäten auch von Ausstellungen, die wir immer wieder vermehrt vorgenommen haben und dabei schöne Erfolge erzielen durften. So z.b. geschehen auf der letzten Dornbirner Frühjahrsmesse – siehe beiliegende Datei. Wir haben rege Kontakte zu unseren Nachbarn in Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz und dürfen immer wieder Forscher aus diesen Ländern auf unseren Stammtischen begrüßen. Wir sind immer wieder Ansprechpartner für Familienforscher auf der Suche nach ihren Vorfahren und da die Vorarlberger ein sehr weitgereistes und auswanderungswilliges Völklein waren, kommen diese Anfragen aus den ganzen Welt – ganz besonders aus dem Elsaß und aus Amerika. Wir sind stets bemüht zu helfen und freuen uns immer wieder, wenn wir Hilfe zu Familienverknüpfungen geben können.


Pressemitteilung

Pressemitteilung für den Bayrischen Verein für Familienforschung:

AUF DEN SPUREN UNSERER VORFAHREN

Familienforschung in Vorarlberg – Ausstellung vom 2. bis 5. April 2009 während der Dornbirner Frühjahrsmesse.

Ahnenforschung gilt gemeinhin immer noch als Hobby für Sonderlinge älteren Semesters, die ihre Enkelkinder mit Stammbäumen beglücken wollen. Unter diesem Vorzeichen konnte man gespannt sein, wie die Sonderschau „auf den Spuren unserer Vorfahren“ während der Dornbirner Frühjahrsmesse vom 2. bis 5. April 2009 angenommen werden würde. Die "Interessens¬gemeinschaft Ahnen¬forscher Ländle" (IGAL) aus Vorarlberg verwandelte kurzum die Messehalle 14 in einen Marktplatz und Informationsbörse für Laien und Fachleute der Familienforschung. In diesen Tagen konnte der IGAL-Vorstand, bei ihrem Messe-Resümee, ein überaus positives Fazit ziehen. Selbst der Bürgermeister von Dornbirn bedankte sich nach der Messe mit einem Präsent für die erfolgreiche Ausrichtung dieser Sonderschau.

Die zahlreichen Aussteller rund um die Genealogie, zu denen auch der Bayrische Verein für Familienforschung zählte, waren mit der Qualität der Messe-Gespräche sehr zufrieden, aber auch die Besucher äußerten sich positiv zu dem umfangreichen Themen-Angebot. Diejenigen, die aus Neugierde diese Sonderschau aufsuchten und solche, die sich ganz zufällig in diese Messehalle verirrten, erhielten kompetente Antworten zu allen, auch ihrer teils laienhaft gestellten Fragen. So gab es aber auch einige Besucher, die im Anschluss nachdenklich über das Nachsinnen ihrer eigenen Familiengeschichte und deren Vorfahren die Sonderschau wieder verließen.

Der Samstag, 4. April 2009, wurde zu einem großen Familienforschertreffen aller partnerschaftlich zusammenarbeitenden Vereine und Gruppierungen. Die IGAL lud ein und so konnte Herbert Heuß vom IGAL-Vorstand, Mitglieder der Stammtische der Bayrischen Familienforschung sowie Mitglieder des Arbeitskreises Familienforschung aus Leutkirch und neben IGAL-Mitgliedern auch Vertreter aus der Schweiz und aus Liechtenstein begrüßen.

Mit einem neuen Intro-Film über die IGAL begann Herbert Heuß im Foyer der Messehalle die Informationsrunde, bevor er dann alle Gäste zu einem Rundgang durch die Messehalle einlud.

Stammbäume, Stadt-Archive, Bilddokumente, historische Bücher und umfangreiche Forschungs-Angebote wurden dabei vorgestellt und so spannte sich der Forscherbogen von Augsburg, über Vorarlberg bis nach Liechtenstein. Johann Gunz, der Obmann der IGAL, begrüßte im Anschluss an den Rundgang, ebenfalls alle Anwesenden und nach einem kurzen individuellen Messe-Rundgang ging es im vollbesetzten Linienbus der Dornbirner Verkehrsbetriebe zu einer bemerkenswerten Informationsfahrt durch Dornbirn. Sonderbus und Fahrer wurden von Herbert Heuß organisiert und so wusste Dr. Bohle, ein exzellenter Kenner des historischen Dornbirns, mit seiner charmanten Art, unendlich viele Anekdoten über die besuchten historischen Stätten zu erzählen. Ob es im Gütle war, bei der Bohle berichtet, dass Kaiser Franz Josef I. von der dortigen Spinnerei, die erste Telephonverbindung Österreich-Ungarns feierlich in Betrieb genommen hat, oder sei es auch auf der Anhöhe, bei der mit dem Blick auf Dornbirn er das frühere Leben in den Straßen lebendig werden ließ.

Bei einem abschließenden Kaffeebesuch in einer Gaststätte in der Nähe der Messehallen, blieb nochmals genügend Zeit, um in zahlreichen Privatgesprächen neue Kontakte unter den Familienforschern zu knüpfen und auch die „Unerfahrenen“ wurden dort im vertraulichen Gespräch wichtige Tipps über das weitere Vorgehen bei Ihren Forschungen vermittelt.

Besonderer Dank gilt im Nachhinein der Interessens¬gemeinschaft Ahnenforschung Ländle, IGAL, für ihr großes Engagement bei der Durchführung der Sonderschau während dieser Dornbirner Messe. Sie haben es erstmals gewagt, eine derartige Veranstaltung durchzuführen und es bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten sich für eine Weiterführung solcher öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen einsetzen. (pm)


Kontakt
IGAL

Postfach 185
A - 6890 Lustenau
Tel. 02243/37197

e-mail: IGAL
homepage: http://www.igal.at


WALDVIERTLER HEIMATBUND (WHB)
Heimatforschung im Waldviertel - der Waldviertler Heimatbund (WHB)

Das Waldviertel hat eine lange und interessante Geschichte. Diese vergangenen Ereignisse der heutigen Zeit zugänglich zu machen, hat sich der Waldviertler Heimatbund (WHB) zur Aufgabe gemacht.

Der WHB versteht sich als eine Plattform, die heimatkundliche Forschung betreibt, ermöglicht und fördert. Der Verein betreibt eine Bibliothek, organisiert wissenschaftliche Tagungen und veröffentlicht Forschungsergebnisse. Die Bandbreite dieser Aktivitäten könnte nicht unterschiedlicher sein und reicht von Ur- und Frühgeschichte über Sozial- und Bevölkerungsgeschichte zu Kunst-, Kirchen- und Wirtschaftsgeschichte. Aber auch die Geschichte des Naturraumes wie der Naturwissenschaft und Technik haben ihren Platz. Heimat- und Regionalforschung wird im Waldviertler Heimatbund unter einem ganzheitlichen Aspekt gesehen.

Im Verein leisten engagierte Laienforscher/-innen ebenso ihren Beitrag wie ausgebildete Wissenschaftler/-innen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit besteht darin, die Ergebnisse der heimatkundlichen Forschung zu veröffentlichen. Dies geschieht in Form einer Zeitschrift und einer Buchreihe. Präsident Erich Rabl (Horn) leitet den Verein, Markus Holzweber (Langschlag) ist Redaktionsleiter der Zeitschrift und Harald Hitz (Waidhofen/Thaya) betreut die Buchreihe.

Vier Mal im Jahr erscheint die Zeitschrift: seit 1927 unter dem Titel „Aus der Heimat“ und seit 1930 unter dem Titel „Das Waldviertel“. Mit der Ausgabe 8 im August des Jahres 1938 wurde die Zeitschrift eingestellt. Die letzte Ausgabe war zur Gänze dem 800jährigen Bestehen des Zisterzienserstiftes Zwettl gewidmet gewesen, einem Jubiläum, das damals in den weltlichen Kreisen nicht gewürdigt worden ist. Nach der Gründung des Waldviertler Heimatbundes im Jahr 1951 folgte alsbald wieder die regelmäßige Publikationstätigkeit.

Derzeit umfasst jedes Heft umfasst etwa 100-120 Seiten und hat einen dreigliedrigen Aufbau. Der erste Teil enthält Artikel über das Waldviertel oder Aspekte einzelner Teilräume. Im Teil „Waldviertler und Wachauer Kulturberichte“ wird auf das aktuelle kulturelle Leben Bezug genommen. Gerade diese Berichte erfreuen sich großer Beliebtheit, da dem Leser wichtige Ereignisse aller Bezirke in kurzer Form präsentiert werden. Im dritten Teil werden aktuelle Bücher mit Waldviertel-Bezug besprochen.

Unter dem Titel „Junges Forum“ präsentiert die Zeitschrift „Das Waldviertel“ eine neue Rubrik, die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine „Ecke“ in der Zeitschrift bietet. Schwerpunkthefte werden zu besonderen Anlässen zusammengestellt und widmen sich in besonderer Weise einem Rahmenthema. Zuletzt gelang es, mit dem Heft 2/2009 einen Schwerpunkt zum Thema der Niederösterreichischen Landesausstellung zu setzen. Das Heft beleuchtet den Aspekt der „Grenze“ in Vergangenheit und Gegenwart.

Neben der Zeitschrift betätigt sich der Verein als „Verlag“ und hat in seiner Bücherreihe 50 Bücher herausgebracht, davon sind lediglich nur mehr 13 Buchtitel lieferbar. Die Palette reicht von Überblickswerken (Wirtschaftsgeschichte des Waldviertels), biographischen Abrissen (Waldviertler Biographien) zu Detailstudien (Mirakelbücher von Maria Taferl). Die aktuellsten Publikationen widmen sich der Pfarrkirche Weitra im 14. und 15. Jahrhundert oder zeigen das Waldviertel als „steinerne Schatzkammer“ und sogenanntes „Kristallviertel“.

Mehr über den WHB und seine Aktivitäten erfahren Sie auf der Website http://www.daswaldviertel.at. Die Seite bietet auch eine Suchfunktion zu allen Publikationen des Vereins.

Redaktionsleiter der Zeitschrift „Das Waldviertel“
Dr. Markus Holzweber
3921 Langschlag 161
e-mail: Markus HOLZWEBER
Mobile: 0664 283 6789


Zeitschrift DAS WALDVIERTEL



Aktuelles Heft DAS WALDVIERTEL Heft 4/2009

DAS WALDVIERTEL HEFT 3/2009


WIENER GENEALOGEN - STAMMTISCH (WGSt.)
Die Entstehung des WIENER GENEALOGEN - STAMMTISCHES (WGSt.)

Im Frühsommer 2003 vereinbarten Herr Dkfm. Helmuth Tautermann und Herr Günter Ofner, die sich über die Österreich – Mailliste kennengelernt hatten, ein persönliches Treffen um ihre Forschungsergebnisse zu vergleichen. Nach mehreren Verschiebungen kam das Treffen dann am 2. September 2003 zustande. Ein Thema dabei war auch, daß es eigentlich kein Begegnungsforum für Ahnen- und Familienforscher in Wien gäbe. Spontan wurde die Idee eines Stammtisches, bei dem man in ungezwungener Weise Daten und Erfahrungen austauschen kann, geboren und bereits drei Wochen später mit dem ersten Stammtisch auch umgesetzt.

Seither haben schon über 300 Genealogen an den Stammtischen teilgenommen und/oder ihre Daten und Suchanfragen übermittelt. Der ausschließlich elektronisch übermittelte Wiener Genealogenrundbrief dient zur Einladung zu den Stammtischen und zur Verbreitung von Ahnenlisten und Suchanfragen der Teilnehmer. Längst gehören auch Kollegen aus Deutschland, der Schweiz und Übersee zum Bezieherkreis. Zunehmend gelingt es auch die genealogischen Vereine, sowie die genealogisch relevanten Archive und Museen zu vernetzen.

WIENER GENEALOGEN - STAMMTISCH


Günter Ofner
Projektleiter
- Freunde -

Kontakt: Günter Ofner

Letzte Änderung: 26.02.2010