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Heimatforschung im Waldviertel - der Waldviertler Heimatbund (WHB)

Das Waldviertel hat eine lange und interessante Geschichte. Diese vergangenen Ereignisse der heutigen Zeit zugänglich zu machen, hat sich der Waldviertler Heimatbund (WHB) zur Aufgabe gemacht.

Der WHB versteht sich als eine Plattform, die heimatkundliche Forschung betreibt, ermöglicht und fördert. Der Verein betreibt eine Bibliothek, organisiert wissenschaftliche Tagungen und veröffentlicht Forschungsergebnisse. Die Bandbreite dieser Aktivitäten könnte nicht unterschiedlicher sein und reicht von Ur- und Frühgeschichte über Sozial- und Bevölkerungsgeschichte zu Kunst-, Kirchen- und Wirtschaftsgeschichte. Aber auch die Geschichte des Naturraumes wie der Naturwissenschaft und Technik haben ihren Platz. Heimat- und Regionalforschung wird im Waldviertler Heimatbund unter einem ganzheitlichen Aspekt gesehen.

Im Verein leisten engagierte Laienforscher/-innen ebenso ihren Beitrag wie ausgebildete Wissenschaftler/-innen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit besteht darin, die Ergebnisse der heimatkundlichen Forschung zu veröffentlichen. Dies geschieht in Form einer Zeitschrift und einer Buchreihe. Präsident Erich Rabl (Horn) leitet den Verein, Markus Holzweber (Langschlag) ist Redaktionsleiter der Zeitschrift und Harald Hitz (Waidhofen/Thaya) betreut die Buchreihe.

Vier Mal im Jahr erscheint die Zeitschrift: seit 1927 unter dem Titel „Aus der Heimat“ und seit 1930 unter dem Titel „Das Waldviertel“. Mit der Ausgabe 8 im August des Jahres 1938 wurde die Zeitschrift eingestellt. Die letzte Ausgabe war zur Gänze dem 800jährigen Bestehen des Zisterzienserstiftes Zwettl gewidmet gewesen, einem Jubiläum, das damals in den weltlichen Kreisen nicht gewürdigt worden ist. Nach der Gründung des Waldviertler Heimatbundes im Jahr 1951 folgte alsbald wieder die regelmäßige Publikationstätigkeit.

Derzeit umfasst jedes Heft umfasst etwa 100-120 Seiten und hat einen dreigliedrigen Aufbau. Der erste Teil enthält Artikel über das Waldviertel oder Aspekte einzelner Teilräume. Im Teil „Waldviertler und Wachauer Kulturberichte“ wird auf das aktuelle kulturelle Leben Bezug genommen. Gerade diese Berichte erfreuen sich großer Beliebtheit, da dem Leser wichtige Ereignisse aller Bezirke in kurzer Form präsentiert werden. Im dritten Teil werden aktuelle Bücher mit Waldviertel-Bezug besprochen.

Unter dem Titel „Junges Forum“ präsentiert die Zeitschrift „Das Waldviertel“ eine neue Rubrik, die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine „Ecke“ in der Zeitschrift bietet. Schwerpunkthefte werden zu besonderen Anlässen zusammengestellt und widmen sich in besonderer Weise einem Rahmenthema. Zuletzt gelang es, mit dem Heft 2/2009 einen Schwerpunkt zum Thema der Niederösterreichischen Landesausstellung zu setzen. Das Heft beleuchtet den Aspekt der „Grenze“ in Vergangenheit und Gegenwart.

Neben der Zeitschrift betätigt sich der Verein als „Verlag“ und hat in seiner Bücherreihe 50 Bücher herausgebracht, davon sind lediglich nur mehr 13 Buchtitel lieferbar. Die Palette reicht von Überblickswerken (Wirtschaftsgeschichte des Waldviertels), biographischen Abrissen (Waldviertler Biographien) zu Detailstudien (Mirakelbücher von Maria Taferl). Die aktuellsten Publikationen widmen sich der Pfarrkirche Weitra im 14. und 15. Jahrhundert oder zeigen das Waldviertel als „steinerne Schatzkammer“ und sogenanntes „Kristallviertel“.

Mehr über den WHB und seine Aktivitäten erfahren Sie auf der Website http://www.daswaldviertel.at extlink. Die Seite bietet auch eine Suchfunktion zu allen Publikationen des Vereins.

Redaktionsleiter der Zeitschrift „Das Waldviertel“
Dr. Markus Holzweber
3921 Langschlag 161
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! email
Mobile: 0664 283 6789
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