Wählen Sie die Sprache der Netzseite ...
Schriftgröße ändern

Herr Ernst Ambros wurde am 14. August 1941, also mitten im 2. Weltkrieg, in Wien geboren und ist hier auch aufgewachsen.
Seine Eltern waren Ernest Ambros (Weikertschlag, 15. Dezember 1899 - Nähe Wien, 16. Dezember 1984) und Franziska Zauner (Wien, 1. Jänner 1914 - Wien, 15. März 1980) aus dem Mühlviertel, die sich in Wien kennengelernt hatten.
Der Vater war Fleischhauermeister, der nach Wien gegangen war und hier eine eigene Fleischhauerei betrieb.

Ernst ging in Wien zur Schule und absolvierte ein technisches Gymnasium. Anfang der 1960er Jahre holte ihn sein Bruder, der besseren Verdienstmöglichkeiten halber, nach Deutschland.
Er lebte und arbeitete anfangs in Frankfurt am Main, wo er auch seine spätere Gattin Cornelia, eine Programmiererin, kennenlernte.

Später ging er nach Karlsruhe als Systemberater zu IBM und lebte danach viele Jahre lang in der Nähe von Stuttgart.
Nach seiner Pensionierung zog das Ehepaar 2009 nach Goschenreith am Taxenbach im Waldviertel und schließlich nach Thaya.

Genealogisch erforschte er vor allem seine Vorfahren und seine Verwandtschaft im Waldviertel. Er nahm auch gerne und regelmäßig an den Veranstaltungen des 'Waldviertler Heimatbundes' (WHB), des 'Vereins zur Erhaltung der Ruine Kollmitz' und des 'Raabser Geschichtestammtisches' teil.

Ernst Ambros beteiligte sich vom Beginn weg (21. Dezember 2007) am unserem Projekt 'Wiener Zeitung', erfaßte selbst 91 Monate mit 85.045 Datensätzen, war Lesehelfer und ab Jänner 2010 auch Mitglied des Leitungsteams.
Für seine herausragende Leitung wurde er, gemeinsam mit den anderen führenden Mitarbeitern am Projekt, am 19. Jänner 2017 durch eine Urkunde im Wiener Rathaus geehrt, konnte aber leider krankheitsbedingt nicht persönlich teilnehmen.
https://www.familia-austria.at/index.php/aktuell/archiv-2017/1148-mitarbeiter-am-projekt-wiener-zeitung-von-der-stadt-wien-geehrt

Ernst Ambros arbeitete auch von Beginn an in unserer Familia Austria mit, Mitgliedsnummer 90, z.B. bei der Erfassung des 1. Bandes der Piaristen-Matriken Horn, beim Köllner-Glasmacher Archiv, bei Veranstaltungen im Waldviertel usw.
Von 2009 bis 2014 war er auch Vorstandsmitglied und seither Ehrenmitglied.

2009 begannen gesundheitliche Probleme und am 30. Oktober 2019 ist er während eines Krankenhausaufenthaltes in Waidhofen an der Thaya ganz plötzlich und unerwartet verstorben.

Er hinterläßt seine Gattin und zwei erwachsene Kinder.

Wir werden stets mit Hochachtung und Dankbarkeit an diesen fleißigen, kompetenten und sympathischen Kollegen zurückdenken.

Günter Ofner, Wien im November 2019